Tagebuch, Eigene Arbeiten, in English, Eigene Illustrationen, Illustration, drawing day10. June 2008 19:57

I’ve been drawing on Drawing Day!

Drawing Day 2008
The view out of E.s window.

Drawing Day 2008
A scibble for a poster I might be doing on »Kielholen« (careen, keelhaul)…

Drawing Day 2008
… and another one for the pirates.

Drawing Day 2008
We’ve been at our favourite Dürüm-place in Taksim.

Drawing Day 2008
I have one of these brush pens, I really like it but for some reason I rarely use it. I drawed what I thought that you would typically draw with these kind of pens on one of the papers they serve the food on at that place.

Drawing Day 2008
Of course one of the millions of cats here in Istanbul wanted to have something from our food. She looked so poor that she got a piece or two. ^__^

Drawing Day 2008
E. drew my portrait. I have the pen in the right hand because I am already finished with the drawing, she explained (I draw with my left hand, usually). And I seem to be quite happy about what I drew. ^__^

Drawing Day 2008
We visited friends of E. in Kadiköy, they have a very nice flat. This is the view from their balcony (and some people from the ferry…).

Drawing Day 2008
The ferry back and scribbles at a Pide place in Taksim in the late evening.

Tagebuch, Eigene Arbeiten, Eigene Graphiken, Illustration, Vektor, Vector, Jesus, Crow, Flood, Wave, Highway, Flying Machine, Homeless15. May 2008 12:13

Ich mache grad so aus der Ferne ein Seminar von Juliane Wenzl mit, das sich 1 Song 1 Seite nennt und wo es darum geht auf einer Doppelseite ein Lied zu illustrieren. Ich hab mich nach langem Hin und Her für Calexico entschieden, wenn auch für zwei Songs: »Service & Reapair« sowie ein bischen »Sunken Waltz«.

Hier zwei Zwischenstände und ein Detail:

Service & Repair 1Service & Repair 2 Detail

Service & Repair 2

Tagebuch, Eigene Arbeiten, Eigene Graphiken, Global Warming, Illustration, Vektor, Vector, Fish, Shark, Lighthouse, Underwater, Flood, Wave11. May 2008 17:46

Sooooo, diese Woche war dann Grafist und ich bin auch fast regelmäßig hingegangen aber auf der Zielgeraden hat mich dann die Motivation verlassen, als es darum ging, die Ergebnisse in einer Ausstellung zu präsentieren und ich die ganzen Luschen-Profs von der Mimar Sinan da rumhängen sehen hab. Ansonsten war’s fein mal wieder ein bischen (deutsche) Designluft zu schnuppern.

Lange rede kurzer Sinn, hier kommt das Ergebniss, Thema is’ Global Warming (hach), Spezialgebiet Wasser, d.h. zu viel Meerwasser (weil die Pole schmelzen) und/oder zu wenig Trinkwasser (weil… ?):

Grafist-Leuchtturm
Grafist-Leuchtturm
Grafist-Leuchtturm

Wie immer bei der Mimar Sinan: Die besseren Arbeiten (Fisch und Hai) sind frei entstanden, das wurstige Leuchtturm-Ding ist das, was dem (italienischen) Professor gefallen hat. Bitte schön.

Tagebuch, Ansagen, Eigene Arbeiten, Eigene Illustrationen, Eigene Graphiken1. May 2008 14:12

Heut am ersten Mai ist hier Krieg in Istanbul, Evsen meinte, ich solle entweder zur Demo gehen oder zuhause bleiben, was anderes sei nicht möglich. Auch wenn ich dieses bescheuerte Gefühl habe irgendwie was zu verpassen, hab ich mich für letzteres entschieden. Agression mit gehirnamputierten Uniformträgern muss irgendwie nicht sein.

Wenn Evsen nicht arbeiten müsste, wären wir wahrscheinlich hingegangen. Sie wollte eigentlich einen Sticker machen um ihn am Set zu verteilen, gegen Kinderarbeit. Was ihrer Meinung nach die Kinder bei Bez Bebek wohl machen müssen. Das ist natürlich wieder nichts geworden, weil wir zuwenig Zeit hatten aber das sehr skizzenhafte Ergebnis gibt’s jetzt trotzdem — statt Demoteilnahme &mdash hier:

1 Mayis

Ach ja, der Text ist (wohl): »Kinder sollten spielen, nicht arbeiten.«

Reviews, Tagebuch, Ansagen, Literatur20. April 2008 13:01

Wer — wie ich — bald mit dem Design-(oder sonstigem, ähäm, »künstlerischem«)Studium fertig wird und vor dem »richtigen Leben« genauso panisch ist wie ich, kann sich zumindest ein bischen mit dem sehr feinen Berufseinstiegs - Kompendium der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main beruhigen, wo alles wichtige zu Betriebsgründung, Steuern, Rechnungen schreiben und anderen Horrorthemen fein erklärt wird. Danke!

Download hier!

Tagebuch, Ansagen 12:57

* (oder wie heißt diese »Religion« nochmal?)

Jooki meinte letzens: »Intelligent Design? Das bin ja ich!«

Sehr fein, das baut er nochmal aus, hat er versprochen, ich bin gespannt.

Tagebuch, Ansagen, Eigene Gedichte 12:55

Is’ ja eigentlich verboten weil viel zu abgelutscht aber ich konnt mich dann letzens doch nicht beherrschen und fand das Ergebnis dann auch noch so geil schlecht, daß es auch doch dokumentiert werden musste:

Traurig Bein

»traurig Bein« ist eindeutig meine Lieblingszeile.

EDIT: getclicky sagt mir, daß die meisten Leute, die hierherkommen auf der Suche nach traurigen Gedichten sind. Und wahrscheinlich etwas enttäuscht sind, sorry. Als Ausgleich (leider auf Englisch):

»City of Loss«

The downtowntrains full of empty eyes
and I wish I was someone else and far away
with my hand I touch the glass, cold and slick
and crows on their way to nowhere.

No one can save me and I‘m so fucking scared
and I feel like nothing’s ever gonna change
summer‘s last flower wilting on the table
and I got lost in the City of Glass.

Somehow I lost count of the days
and clouds moving rapidly, a moment of loss
afraid of going to sleep not wanting the next day to come
and there is a thunder far and distant.

Wenn jemandem das gefällt gern ein »Bitte mehr« in die (moderierten) Comments posten, ich hab früher mehr solche Dinge geschrieben. Auch auf deutsch.

Tagebuch, Ansagen20. July 2007 21:11

Aus mir nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen denke ich in letzter Zeit öfters morgens im Bad (eigentlich immer beim Zähneputzen) über Verbindungen zwischen Wörtern und über Wortherkünfte nach.
Letztens ist mir die Verbindung zwischen dem deutschen Wort »Angel«/»angeln« und dem englischen »angle« (Winkel… – und wie ich grade sehe »Fischhaken« und »angeln«) aufgefallen.
Für mich passend kam das von einem eher grafisches Bild her, die Angel und die Angelschnur bilden einen Winkel.
Dabei kam ich irgendwie auf die Wörter »Angel-Sachsen« bzw. »Angleterre«, wie der Franzose sagt. Eine kleine Recherche ergab, das die Engländer ihren und den Namen ihres Landes einem kleinen Volk verdanken, das aus meiner eigenen Heimat, nämlich Schleswig Holstein stammt.

Krank.

Reviews, Tagebuch, Links, Musik 20:45

The Southern Deathstyle

Juhu, ein »Für gute Freund macht man ja mal ein bischen Webung, ne?«-Post. Vor allem, wenn’s um einen der besten geht. Der macht nämlich Musik, bisher nur im stillen Kämmerlein aber das soll sich bald ändern.

Ich persönlich mag ja – wie immer – die ruhigen, baladesquen Stücke am liebsten, »Tides« und »Is Your Little Hand in Mine?« gibt’s jetzt auch bei myspace zum anhören. Ansonsten wage ich kaum die Musik beschreiben, sie in doofe Schubladen packen oder mit anderer vergleichen.

Forrest ist großer Fan von Nine Inch Nails und The Doors (Mh und noch so Radiohead, Kyuss, Tool, Queens of the Stone Age und alles was vor diesem ganzen Mädchen-Indie-Kram so cool war), wir beide mögen Metallica, Marilyn Manson, das »Wildhoney«-Album von Tiamat, die alten Katatonia-CDs, die ALTEN Deine Lakaien-Stücke, Tom Waits, Calexico, Blues, Country und andere feine Sachen. Das kann ja nur auf eins hinauslaufen: psycheldelic avantgarde ambient singer-songwriter spoken word metal.

Ich kann außerdem bezeugen, daß er sich den Namen »The Southern Deathstyle« schon lange BEVOR eine gewisse andere Band (deren alte Sachen wir auch ganz cool fanden) ein Stück gleichen namens rausgebrachte überlegt hat.

Tagebuch, in English, Eigene Gedichte13. June 2007 8:19

The downtowntrains full of empty eyes
and I wish I was someone else and far away
with my hand I touch the glass, cold and slick
and crows on their way to nowhere.

No one can save me and I‘m so fucking scared
and I feel like nothing’s ever gonna change
summer‘s last flower wilting on the table
and I got lost in the City of Glass.

Somehow I lost count of the days
and clouds moving rapidly, a moment of loss
afraid of going to sleep not wanting the next day to come
and there is a thunder far and distant.