Reviews, in English, Film, Eastern7. January 2007 0:38

Man, this rocks.

»The Host« is much better than »Renaissance« or »Death Note« (which pretty much sucked either way) or anything else I’ve watched recently. And it is of course in no way compareable to any stupid American monster-movie like the US-remake of »Godzilla« for example. I really liked that it was a drama more than a monster movie most of the time and in the parts where it was a monster movie it was just wonderful archaic one, the heroes not fighting the monster with an army and tanks but with bows, mollotows and spears.

The CGI was pretty good (except for the fire-effect), or rather – considering that it had that much screen time – it was pretty awesome. One of the very few CGI characters that really felt real (nice to compare it with Ryuk from the »Death Note«-movie which is perfectly the other extreme: the lame animation was the last straw that broke the movie’s back).

And again: I totally adore they way of South Korean movie soundtracks just like »Sympathy for Lady Vengeance« for example »The Host« has a solid yet beautiful orchestrated, melancholy soundtrack with lots of solemn string arrangements.

Now for the bad news, Universal has bought the rights for a remake. Just like every other fan of Asian cinema I so much hate them for »stealing« the good ideas and making lots of money with it instead if supporting the original by pushing it in the US with a big theatrical release. »Shall we dansu?« is such a wonderful, warmhearted Japanese movie and expcept for some freaks like me no one knows it but a lots of stupid people know the crappy remake Richard Gere with Jennifer Lopez (I had the pleasure of being forced to kinda watch it during a flight. Gross.).

Who’s in betting that they will change the ending concerning someone NOT dying in the end?

Anyway, a really good watch, I liked the characters, the story, the CGI, the music even the ending! And that did not happen to me very often in the last year.

EDIT: I don’t believe it: »The Host« is getting a German theatrical release on March, 15th. On the other hand, they announced Jet Li’s »Fearless« and Terry Gilliam’s »Tideland« for 2006 and as far as I know we are still waiting for both of them.

Eigene Arbeiten, Film, Eastern, Eigene Graphiken3. October 2006 0:03

Selfmade Hu-Die Poster 1Selfmade Hu-Die Poster 2

Photo of the Hu Die-Posters in my room.

Okay und schon wieder gibt’s eine neue Kategorie. Ich plane unter Umständen aus diesem Blog eine vorläufige Homepage zu machen (ui, vielleicht kaufe/miete(…) ich mir eine Domain), weil’s so schön praktisch ist und dann könnte man hier immer aktuelle Arbeiten hochladen. Ich hätte zwar gerne eine Gallery-Funktion aber wer weiß, vielleicht gibt es da ja eine Lösung.

Als erstes hier also ein Paar Poster zu Yan Yan Maks wundervollem Film »Butterfly - Hu Die«. Die Poster gibt es hauptsächlich weil outnow.ch mal wieder so schöne, große Filmstills, bzw. anderes Material am Start hatte, das dazu einlud. Ich bin jetzt nicht mehr so hundertpronzentig zufrieden mit dem Glow, da wär wohl ganz oder garnicht mehr angebracht gewesen als diese krude Mischung aber nett sind sie immer noch.

Reviews, Links, Film, Eastern9. September 2006 11:30

Whee, auf YouTube gibt’s einen Trailer zum zweiten Teil der Realverfilnung von »Death Note«.

Und ich hab noch nichtmal den ersten Teil gesehen. Argh.

Den gibt’s zwar auch bei YouTube aber wer will sich das wohl geben? Dann doch wohl eher die BBC-Dokumentation »Japanorama«.

EDIT: Ich habe den ersten Teil inzwischen gesehen. Enttäuschend. Die 90er-Jahre-CGI bei Ryuk war irgendwie nur einer von vielen Minuspunkten für diesen komplett zu vernachlässigenden Film. Kann sein, daß es halt nicht so spannend ist, wenn man die Handlung schon kennt. Aber irgendwie war auch Licht/Kamera etc. eher TV-Produktion als großes Kino.

Reviews, Film, Eastern9. July 2006 0:18

Großer, großer, großer Film.

Reviews, Film, Eastern20. March 2006 23:42

Ich habe diese Filme beide an einem Wochenende gesehen und zwar in genau umgekehrter Reihenfolge wie ich sie in der Überschrift aufgelistet habe.

Ich hatte mich auf »Seven Swords« gefreut, auch wenn mir irgendwo im Hinterkopf rumspukte, daß der Cannes-Korrespondent der taz nicht besonders angetan war. Mir war klar, daß jemand, der »A Chinese Ghost Story« gemacht hat immer an diesem Erfolg gemessen werden wird. Der letzte Film, der mir von Tsui Hark noch in Erinnerung war, ist »Vampire Hunters«, ein kleiner Film, an dem ich großen Spaß hatte, weil ich damals noch nicht wusste, daß sich Zombies in der chinesischen Sagenwelt wohl immer »sackhüpfend« fortbewegen. Ich fand’s köstlich, einen schöner Nachgesang auf die guten, alten HK-Trash-Cinema-Zeiten. Daß der vollkommen blödsinnige »Zu Warriors« auch von Hark ist, war mir gar nicht bewusst, dann ist »Seven Swords« doch wieder ein Schritt nach vorn. Nichtsdestotrotz war ich nicht wirklich begeistert von »Seven Swords«, der Film ist ganz nett, wirkt aber irgendwie sehr uneinheitlich. Meiner Meinung nach hätte sich die Handlung auf weniger Charaktere und Orte Beschränken können und die Geschichte zieht sich vor allem am Ende wieder mal sehr hin. Ich war damals von »Musa« auch nicht begeistert, aber gegen »Seven Swords« hat er irgendwie einiges an Dramatik und Brutalität (deren Einsatz bei Hark sehr befremdlich wirkt) zu bieten.

Trotzdem ist »Seven Swords« immer noch eine Meisterleistung gegen Chen Kaiges »Wu Ji«. Das Hauptproblem dieses Filmes ist seine Unentschlossenheit und der massiv löchrige Plot. Irgendwann versucht man gar nicht mehr zu verstehen, was jetzt genau warum passiert, sondern schaut sich das ganze nur noch resigniert an. Der Tod für einen jeden Film.

Außerdem weckt »Wu Ji« Erwartungen, die er nicht erfüllen kann. Um sich in die Reihe von »House of Flying Daggers« etc. einzureihen, in die er bei den Ankündigungen hier im Westen ja gerne gestellt wird, ist er vor allem in seinen Kampfszenen, aber natürlich auch bei den immer wieder bewunderten, hahnebüchend schlechten CGI-Sequenzen einfach zu trashig. Und um ein cooler Big-Budged Trashfilm à la »Storm Riders« zu sein driftet er im seeeeeeehr langatmigen letzten Drittel wieder zu sehr in Richtung Drama à la »House of Flying Daggers« ab. Und das Drama wiederum wird durch den an den Haaren herbeigezogenen Schluß wieder ins lächerliche gekehrt. Alles in allem ein Film, der so sehr zwischen den Stühlen steht, daß er sehr unsanft auf den Hintern fällt.

Und die CGI-Sequenzen waren ja mal sowas von schlecht.

Schade, auch wenn (nach den Kommentaren von imdb.com zu »Wu Ji«) »Hero«, »House of Flying Daggers« etc. von vielen anscheinend als schlechte Hollywoodanbiederungen des asiatischen Kinos gesehen werden, ich mochte diese Filme irgendwie. Aber schon vor diesem Wochenende hatte ich das Gefühl, daß dieses Genre dabei ist, sich selbst aufzufressen. Und genau den Anschein hat es auch: ein paar Varianten im Thema, ein paar neue Drahtseil-Tricks um dem westlichen Publikum ein ungläubiges Raunen zu entlocken und das war’s dann mit dem Höchstmaß in Innovation. Das kann uns alte Asia-Hasen nicht vom Hocker hauen, ich sehne mich kleinen Filmchen wie »Bride with White Hair« oder »Picture of a Nymph«, die ein paar nette Ideen und viel trashige Spezialeffekte zu einen netten Kinoabend machen. Wenn ich 120 Minuten gähnen will, kann ich auch zu Roland Emmerich gehen.

Bleibt nur noch »Shadowless Sword« als meine letze Hoffnung. Aber ich bin wenig optimistisch.

Kleiner Nachtrag: »Shadowless Sword« ist übrigens so belanglos, daß ich mich einen Monat danach nicht mehr daran erinnern konnte ob ich ihn schon gesehen hatte oder nicht, geschweige denn mich an irgendwas von der Handlung oder sonstigem erinnern konnte.

Reviews, in English, Film, Eastern21. February 2006 0:15

OMG! A Rockabilly-Zombie-Splatter-Shemale-Love-Story-UFO-movie. I fucking love this. Aside of not playing in the same league anyway this is the second best zombie-movie I’ve seen so far right after »28 Days Later« and much better than for example Ryuhei Kitamura’s »Versus«.
This has all you ever might want from a good zombie-movie: the good olde metorite-theorie paired with stupid-looking ufos, flashy-dressed zombies, a bunch of super-cool Japanese quieffs and the one and only sweetest shemale-male lovestory ever. Gotta get the soundtrack.

Zombies never looked so blue.

Rock’n'Roll!

Ansagen, Film, Eastern1. February 2006 22:16

Sharukh Khan. Das musste jetzt mal gesagt werden, wo alle irgendwie so geil auf ihn sind. Am Anfang der deutschen Bollywood-Welle war es ja noch ganz erträglich, aber nach dem fünften Film wird’s irgendwann nervig und ich habe nach »Veer-Zaara« geschworen, nie wieder einen Film mit ihm zu gucken.

Ich meine, die Filme sind echt Klasse, »Kabhi Khushi Kabhie Gham«, »Dil Se» oder wie gesagt »Veer-Zaara«, nette Filme keine Frage, aber eben nicht wegen sondern trotz Sharukh Khan.

Das ist jetzt ein bischen böse, aber kann es sein, daß es niemandem außer mir aufgefallen ist, daß er echt einfach mal nicht hübsch ist? Das ist ja bei den meisten indischen Schauspielern so (genauso wie bei westlichen)*, aber Herr Khan hat immer sowas schmieriges. Muss an seiner Frisur liegen (die ja auch einfach mal der Knaller ist).

Wo wir beim Thema wären – um mal wieder etwas objektiver zu werden: Er gehört auch zu diesen Schauspielern, die in jedem Film gleich aussehen und immer die gleichen Rollen spielen.

*Unter den asiatischen Schauspielern ist es fast genau umgekehrt. Da jagt ein schnuckeliger Mann den nächsten. Denkt mal an die ganzen Langhaarigen aus den neuen Swordsplay Filmen: Woo-sung Jung (»Musa – The Warrior«), Chen Chang (»Crouching Tiger, Hidden Dragon«), Jun-ho Jeong (»Legend of Evil Lake«), Takeshi Kaneshiro (»House of Flying Daggers«) etc. und vergleicht die mal mit sowas.

Reviews, Film, Eastern29. January 2006 23:12

Okay, bester Film seit langem.

Ähnlich wie bei »Kiki’s Delivery Service« stellt sich während und nach dem gucken dieses wunderbare »Hach-ist-das-schön«-Gefühl ein, dies ist ein Film ohne wirkliche Konflikte, ohne Drama, Mord, Totschlag oder Gore einfach nur eine witzige, mitreissende Kömodie über ein paar Schulmädchen, die eine Jazz-Bigband gründen.

Dem Regisseur Yaguchi Shinobu, gelang ja schon 2001 ein Achtungserfolg mit seinem Film »Waterboys«, der in ganz ähnlicher Weise wie »Swing Girls« von einem Haufen eher »uncooler« Jungs erzählt, die eine Synchronschwimmgruppe bilden. Ich hatte den Film im Kommunalen Kino gesehen und war eigentlich nur reingegangen, weil es der einmal im Monat laufende japanische Film war. Aber auch schon der Film bewirkte, was man nur bei recht wenigen Filmen erfährt, daß man begeistert und voll guter Hoffnung aus dem Kino kommt. Und genau so verhält es sich mit »Swing Girls« auch.

Und genau wie in »Waterboys« zeigt auch dieser Film ein paar schöne Eindrücke aus dem japanischen Alltag und der Schulzeit, oder dem was das japanische Kino uns typischerweise transportiert. Trotzdem und genau deswegen natürlich alles ganz herzallerliebst. Ein paar richtige Lacher gab es übrigens auch, wie zum Beispiel ein Mann, der eher unbeabsichtigt einen Hügel herunterfährt und sich ein paarmal dabei überschlägt und unten einfach weiterfährt als sei nichts gewesen. Oder wie die Damen von der Big Band im Fahrstuhl eines Supermarktes die nach oben zu transportierenden Schaufensterpuppen abknutschen, was die oben Wartenden natürlich etwas verwirrt.

So, als nächste muss dann wohl irgendwie »Give it all!« / »Ganbatte ikimasshoi!« ran, da geht es um eine Mädchenrudermannschaft, daß kann ja auch nur wieder schön werden.

Reviews, Film, Eastern12. January 2006 1:10

Tja, genau wie midnighteye.com bin ich nicht so wirklich überzeugt von dem Film. Das fing schon bei der sagenumwogenen ersten Szene an, in der ja 50 Schulmädchen gemeinsam vor eine S-Bahn springen. Mal abgesehen von der Tatsache, daß das meiner nicht wirklich professionellen Meinung nach im wahren Leben nicht funktionieren würde, bin ich was Suizid betrifft wenig strapzierfähig, wenn ich das Thema auf eine homuristische Art nehmen soll. Was bei dieser Gore-Sequenz ja wohl Sinn der Sache ist.

Der Film ist ganz witzig, wieder inklusive einer Gesangseinlage (und ein paar sehr bösen vom Band…..) aber mehr leider auch nicht. Im Gegensatz zu den Filmen von David Lynch, an den der Film in seinen besten Momenten schon etwas erinnert, finde es im höchsten Maße unbefriedigend, daß es nicht erklärt wird, warum sich diese Jugendlichen alle unbringen. Und genau wie die Rezensend bei midnigteye.com hatte ich auch schon beim anschauen des Films das Gefühl, daß er sehr uneinheitlich und aus vielen verschiedenen Genre-Versatzstücken und einzelnen Ideen des Autors zusammengestückelt ist.

Von so Knallerfilmen wie »Uzumaki« oder »Gozu« ist dieser Film auf jeden Fall meilenweit entfernt.

Toll, ich hätte lieber ein Review zu »Kiki’s Delivery Service« schreiben sollen als meine Energie herein zu verschwenden. Na ja, vielleicht Morgen. Guckt den, der ist toll.

Reviews, Film, Eastern8. January 2006 2:29

O Mein Gott! Die Japaner haben es mal wieder drauf! Der neue Film von Sogo Ishii, auf den ich nach dem Knaller “Electric Dragon 80.000 Volt” schon sehnsüchtig gewartet hatte, ist natürlich (sehr wahrscheinlich sogar gottseidank) ganz anders als eben dieser und obwohl ich deswegen schon etwas enttäuscht war, bin ich trotzdem auch sehr begeistert.

Der Film beschreibt in drei Episoden jeweils den weiteren Verlauf einer Geschichte nachdem die Hauptperson (immer jeweils mit einem sehr stylischen Mantel bewaffnet) in eine Sackgasse gelaufen ist. Man verzeiht dem Film die Inkonsequenz, daß die letzte Episode auf dem Dach eines Hochhauses spielt und nicht wie die anderen beiden jeweils in der selben Sackgasse vor allem deswegen, weil diese die bei weitem schönste (auch farblich), wenn auch nicht gerade originellste ist.

Vor allem weil sich die letzte Episode von der Farblichkeit so von den anderen unterscheidet, sie spielt im Gegesatz zu den anderen Episoden tagsüber und ist so in klaren, stahlenden Farben gehalten während die anderen farblich eher zurückgenommen sind, wirkt der Film in seiner Gesamtheit etwas uneinheitlich bietet aber eine wunderbare Mischung aus Gesangseinlage, Yakuza-Showdown und Geiseldrama.

Sogoo Ishii serviert hier frisches japanisches Kino wie wie man es von Regisseuren wie Sabu gewohnt ist und diese Frische macht auch den manchmal etwas übertriebenen visuellen Style und die etwas amateurhaft eingesetzte Nebelmaschiene (von aus dem Lastwagen geworfenen Federn in der letzten Episode ganz zu schweigen) wieder wett. Amateurhaft ist hier wohl das Stichwort, aber in einem sehr positiven Sinne, lieber diese, etwas an einen Hoschulabsolventen-Streifen erinnernde, Lockerheit als die verbissene und vollkommen lächerliche Trashigkeit, die Ryuhei Kitamura uns, in dem nur unter komödiantischen Gesichtspunkten als gut zu bewertenden, “Godzilla: Final Wars” serviert.

Auch wenn das hier alles andere ist als ein zweiter »Electric Dragon« ist, kann man dem nächsten Film von Sogo Ishii mit freudiger Erwartung engegensehen.