Eigene Arbeiten, Musik, Eigene Collagen, Eigene Graphiken16. April 2008 13:49

And they all look broken heartedAnd they all look broken hearted

Dann war’s auch mal wieder Zeit für einen neuen Sampler meinerseits, hier die Tracklist:

And the all look broken hearted

1. Oh, How The Boat Drifts – múm
2. Right Where it Belongs – Nine Inch Nails
3. Moan – Trentemøller
4. Silver – Bonobo
5. Leap Year – Maria Taylor
6. Comptine d‘été n°2 – Yann Tiersen
7. Lady Folly – Ilya
8. Straw Foot – 16 Horsepower
9. Everything Is Alright – Four Tet
10. La Pièce Vide – Yann Tiersen
11. I Don‘t Blame You – Cat Power
12. The Plug – Bonobo
13. Cinder and Smoke – Iron & Wine
14. Poor Mouth – 16 Horsepower
15. And they all look broken hearted – Four Tet
16. Stray – Calexico
17. Old Man Waltz – Calexico
18. Hunting Bears – Radiohead

Das Cover hier diesmal auch analog gestaltet und deswegen ein kleines Unikat. Auf der Rückseite befindet sich ein Flyer für eine Ausstellung von der Mitbewohnerin in der kleinen feinen Gallerie »altı aylık«.

Reviews, Tagebuch, Links, Musik20. July 2007 20:45

The Southern Deathstyle

Juhu, ein »Für gute Freund macht man ja mal ein bischen Webung, ne?«-Post. Vor allem, wenn’s um einen der besten geht. Der macht nämlich Musik, bisher nur im stillen Kämmerlein aber das soll sich bald ändern.

Ich persönlich mag ja – wie immer – die ruhigen, baladesquen Stücke am liebsten, »Tides« und »Is Your Little Hand in Mine?« gibt’s jetzt auch bei myspace zum anhören. Ansonsten wage ich kaum die Musik beschreiben, sie in doofe Schubladen packen oder mit anderer vergleichen.

Forrest ist großer Fan von Nine Inch Nails und The Doors (Mh und noch so Radiohead, Kyuss, Tool, Queens of the Stone Age und alles was vor diesem ganzen Mädchen-Indie-Kram so cool war), wir beide mögen Metallica, Marilyn Manson, das »Wildhoney«-Album von Tiamat, die alten Katatonia-CDs, die ALTEN Deine Lakaien-Stücke, Tom Waits, Calexico, Blues, Country und andere feine Sachen. Das kann ja nur auf eins hinauslaufen: psycheldelic avantgarde ambient singer-songwriter spoken word metal.

Ich kann außerdem bezeugen, daß er sich den Namen »The Southern Deathstyle« schon lange BEVOR eine gewisse andere Band (deren alte Sachen wir auch ganz cool fanden) ein Stück gleichen namens rausgebrachte überlegt hat.

Tagebuch, Musik3. June 2007 22:19

Das Leben ist schon interessant. Ich merke grade wieder wie sich mein Musikgeschmack verändert bzw. erweitert. Das Bewußtsein, daß sich da grade was tut hatte ich zum ersten Mal als ein Kollege beim Zivildienst mir »Nick Cave & the Bad Seeds« und »Element of Crime« näherbringen wollte und es zumindest bei letzteren noch einige Zeit gedauert hatte, bis ich was damit anfangen konnte (die neueren Alben von »EoC« sind übrigens – wie bei so vielen Bands – Müll).

Jetzt habe ich mich noch ein bisschen tiefer in das Werk von Arvo Pärt eingegraben und festgestellt, daß er recht viele Orchester-/Chorwerke geschrieben hat. Ich hatte zwar schon immer ein Faible für Gregorianische Gesänge aber irgendwie hab ich mich damit nie so wirklich befasst, außer mal mit den Sachen von Hildegard von Bingen, als ich so eine Mittelalterphase hatte.

Ich weiß natürlich, daß das auch irgendwie mit meiner derzeitigen Grundstimmung zu tun hat, daß mit sowas jetzt gefällt bzw. ich dafür empfänglich bin aber es ist trotzdem auch so dieses Gefühl, daß man vorher noch nicht reif war für diese Art von Musik, die Tiefe die sie hat früher noch nicht so nachvollziehen konnte.

Was ich dem Freund der schwermütigen Klänge bisher sehr von Arvo Pärt empfehlen kann sind seine Alben »Arbos« und »Lamente«, sowie die »Berliner Messe«.

EDIT: Und auch offen sein für Altes. Ich entdecke grad wieder so Sachen wie Deine Lakaien, Metallica und Samsas Traum. Der ganze Gruftie-Scheiß. Schön.

Reviews, Musik19. May 2007 16:03

Ach, wie schön das Leben seine Kreise zieht: Bei der Michael Ende-Recherche kam auch noch heraus, daß Arvo Pärt wohl Musik geschrieben hat, die von Endes Kurzgeschichtensammlung »Der Spiegel im Spiegel« inspiriert ist.

Arvo Pärt sagte mir insofern etwas, als daß ich mich zu erinnern meinte, daß mein Vater ihn verehrt, sehr zu recht, wie sich herausstellte. Das betreffende Werk nennt sich »Alina«, dauert eine knappe wundervolle Stunde und enthält zwei Tracks die »Alina« und drei, die »Spiegel im Spiegel« heißen.

Die, stille, in sich gekehrte Klaviermusik ist für mich am ehesten mit Sandhan (nicht die Rockgruppe…) oder Ludovico Einaudi zu vergleichen ist aber noch bei weitem reduzierter und irgendwie klarer. Kein Tamtam, nichts überflüssiges, nur Klaviertöne, teilweise von Cello oder Geige begleitet. Ob es an der Aufnahme oder am Können des Pianisten Alexander Malter liegt mag ich nicht zu sagen aber diese Musik hört sich bei weitem »echter« an als die Stücke von Einaudi, die manchmnal sehr perfekt/steril klingen. Bei Malters Spiel meint man teilweise das Geräusch hören zu können, das ensteht wenn das Pedal heruntergedrückt wird oder ähnliches.

Wunderbar.

Reviews, Tagebuch, Ansagen, in English, Musik, Konzerte2. January 2007 0:06

Okay, I got the first Audrey album »Visible Forms« for christmas and it turned our to be one of the best albums of the year. Though I am very happy that it’s a wonderful digipack (except for the typagraphy which kind of ruins it by being not as »handmade« as the beautiful graphics) there are no lyrics included. And I seem to be unable to find them on the net. I tried to make a transcription of the track »Vague« becauce it’s my favourite for now but I don’t seem to be to good in doing this kind of stuff. I know that probably no one will ever read this but if someone has the lyrics or corrections on this, please be so kind and leave a comment.

»It’s in the dark,
Be quiet,
Be quiet.

We(?) will recognice you in the dark.
Be quiet,
Be quiet.

It’s in the dark,
Face(s)/Facade(?),

Freezing to death.
Be quiet,
Be quiet.

Bending arms(?), twisting them together.
That’s you…(ah?), …feeling inside out(?)/feed it inside up(?).
Catch me if you can.
Truth …last … sure and stay
In the palm of my hand.

Have you heard Oskar?
He looks on the walls,
He talks like a harp,
He’s open air(?).
We’re freezing to death.

It’s in the dark,
Be quiet,
Be quiet.

Have you heard Oskar?
He walks(?) on the walls,
He talks like a harp,
He’s open air(?).
We’re freezing to death.

It’s in the dark,
be quiet,
be quiet.

Have you heard Oskar?
He walks (?) on the walls,
He talks like a harp,

Be quiet.«

Ansagen, in English, Musik7. October 2006 20:10

The video to Rammstein’s »Seemann« (probably my most favourite Rammstein-song) is probably the most stupid Rammstein-video I’ve ever seen.

I hate it when things are like this.

EDIT: Cool, Apocalyptica feat. Nine Hagen’s cover (which was always my favourite version of the song) has a video that is almost as cool as the song itself. Long-haired, moshing guys playing cello, I love them. Okay, actually I don’t, their new stuff is totally overloaded and boring but the concept’s still cool and they’ve been at the time of this video. Plus, unlike Rammstein’s video Apocalyptica’s clip has something that can roughly considered to be a plot: an old guy rowing to a lighthouse.

And there are mermaids too.

Sad thing to see that Nina Hagen which I always kinda liked – not as a person or a musician but as an icon like some kind of German Marilyn Manson – has sold her soul to German brain-amputeed star-search television-shows. I hated her when I saw her side by side with c-prominents looking like a corpse in a world she definitely not belongs to.

Eigene Arbeiten, Eigene Illustrationen, Musik, Eigene Collagen, Eigene Graphiken3. October 2006 19:43

Novembre BackNovembre CoverNovembre Inside

Neue Kategorien wollen gefüttert werden, deswegen hier mein aktuellestes, selbstgebautes CD-Digipack, enstanden anläßlich des Geburtstages eines Kommilitonen.

Der Text auf der Innenseite stammt von »The Ghosts You Draw on My Back« der wundervollen isländischen Band Múm, die das Fundament der CD bilden. Witzig, Múm habe ich über o.g.»Hu Die / Butterfly« kennengelernt, weil sie auf dem (leider nicht existierenden) Soundtrack sind.

Hier nochmal die Tracklist: 1. »Weeping Rock, Rock« – Múm 2. »Rescue Me, Pianohead« – Boy Omega 3. »Mecklenburg« – Audrey 4. »November« – Azure Ray 5. »Dark Chariot« – Peer Raben 6. »Sing Me Out the Window« – Múm 7. »Anatomies« – Meanwhile, Back in Communist Russia 8. »Nom de Plume« – Calexico 9. »Abandoned Ship Bells« – Múm 10. Piece from Carl Zhang‘s »Lovers« 11. »Am Winterfeldplatz« – N. J. Schneider (23 OST) 12. »The Ghosts You Draw On My Back« – Múm 13. »Time Is the Enemy« – Quantic 14. »We Have a Map of the Piano« – Múm 15. »Unit One« – 溝口肇 Hajime Mizoguchi (人狼 Jin Roh OST) 16. »The Dead Flag Blues« – Godspeed You! Black Emperor 17. »Now There‘s That Fear Again« – Múm

Als Bonus Video gab es »Summer Make Good« von niemand geringerem als Marc Craste von Studio A.K.A. (jaja, Flashsites, super Sache, kann man nur auf die Startseite verlinken…).

Ansagen, Musik, Konzerte27. August 2006 17:52

Guts Pie Earshot. Erlebt auf dem 20. Zytanien.

Punk, Hardcore, Drum´n Bass, Breakbeat, Techno, Klassik, Metal nur mit Schlagzeug und Cello. Wer »Apocalyptica« in den Anfangstagen ohne das Ganze Brimborium mochte und mal wieder richtig headbangen will ist hier an der richtigen Adresse.

Reviews, Tagebuch, Musik, Konzerte13. November 2005 22:55

Na toll! Da hat man sich entschlossen sich aufzuraffen und nicht zum siebten mal »Das Fünfte Element« zu gucken sondern zu »Tiger Lou«, »Amanda Rogers« und irgend so einem Elektrohonk zu fahren, quer durch die ganze Stadt, in finsterster Dunkelheit und beißenster Novemberkälte und dann ist es einfach mal ausverkauft!

Und sogar Videobastard, der immer aufhat und wo ich mir als Ausgleich und damit die lange Fahrt nicht ganz umsonst, war einen Film geben wollte, war geschlossen. Sonntags um 10:00? Mein »El Bastardo del Video« der IMMER auf hat? Argh!

Aber wenigstens war der Himmel auf dem Rückweg ganz herzallerliebst, halbtransparente Schäfchenwolken die vor dem Mond eilig dahintreiben.

Sometimes Life’s a Goddess.

Ansagen, Musik12. November 2005 18:01

werden hiermit offiziell für den Award »lächerlichstes Pop-Phänomen des Jahres« nominiert. Zusammen mit Julia Stürmer und den ganzen anderen pseudo-alternativen Deutschrock-Idioten. Herzlichen Glückwunsch.